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Streetball 2017 in Schwerin mehr…..

Motocrosser sehr erfolgreich bei

den Landesmeisterschaften 2017

Nachwuchskämpfer vom PSV Schwerin ist neuer deutscher Meister der U18 bis 60 Kilogramm / Emelie Koop wird Fünfte


Herne – Elf Jahre ist es her, dass mit Maria Briesemeister ein Nachwuchs-Judoka vom PSV Schwerin deutscher Meister wurde. Zwischenzeitlich sammelte der Verein bei nationalen Titelkämpfen weitere Medaillen, ein deutscher Meister war aber nicht dabei – bis jetzt. Am Sonnabend landete der 17-jährige Timo Acktun den größten Coup seiner bisher noch jungen Karriere. Im nordrhein-westfälischen Herne erkämpfte sich das PSV-Talent im Limit bis 60 Kilogramm mit vier Siegen den goldenen Pokal. „Es hat alles gepasst, Timo hat einen super Tag gehabt. Vor allem seine Einstellung stimmte“, war PSV-Trainer Uwe Juch im Nachhinein stolz auf seinen Schützling.


Nachdem der Schweriner im vergangenen Jahr in der U18 bis 55 kg Bronze bei den deutschen Meisterschaften holte, ist es in diesem Jahr  Gold geworden. Drei seiner vier Kämpfe gewann der Braungurt dabei vorzeitig, darunter auch das Finale. „Timo macht sich im Vorfeld keinen Kopf und denkt von Kampf zu Kampf. Das war ein großer Vorteil“, schilderte Trainer Juch. Und so gewann der PSV-Kämpfer nach einem Freilos zunächst gegen Nicolo Amato (PSV Duisburg), Stefan Thiering (JSV Tübingen) sowie im Halbfinale gegen Rami Pangerl (TSV Peiting). Im Finale wartete dann der süddeutsche Meister Nikolas Menzl (TSV Wacker Neutraubling) auf den Schweriner, der  aber alles im Griff hatte. „Er hat direkt zu Beginn immer seinen Griff durchgesetzt – das sah richtig gut aus. Nach einer Minute im Finale wusste ich, dass Timo das Ding hier gewinnen wird“, glaubte Uwe Juch die ganze Zeit an seinen Sportler. Und er hatte recht: Mit einem O-Uchi-Gari (große Innensichel, Anm. d. Red.) warf Timo Acktun erst eine große Wertung und hielt anschließend seinen Gegner siegbringend fest. Der Lohn ist, neben einem kleinen Blumenstrauß, einer Urkunde sowie einem riesigen Pokal, der Titel als deutscher Meister.

Text Hagen Bischoff