Dreimal Gold beim Baulöwen-Pokalturnier des VfK Bau Rostock
Von Hagen Bischoff / 11. Oktober 2026
Die Nachwuchsjudoka des PSV Schwerin waren auch bei der 29. Ausgabe des Baulöwen-Pokalturniers des VfK Bau Rostock am Start – diesmal allerdings mit einer kleineren Mannschaft. Beim liebevoll organisierten Turnier in der Warnemünder Sporthalle erkämpften sich die acht Schweriner Judoka am Ende in der U10, der U12 und der U15 dreimal Gold, einmal Silber und einmal Bronze.

Nela Friedrich sicherte sich in der U10 Gold, da sie in ihrer Gewichtsklasse ohne Gegnerin blieb. In zwei Freundschaftskämpfen konnte sie dennoch Wettkampfpraxis sammeln und eine Begegnung für sich entscheiden. Auch Theodor Trockels bestritt in der U10 zwei Begegnungen. Er gewann einen Kampf und musste sich einmal geschlagen geben. Damit belegte er den zweiten Platz. Levin Bischoff erkämpfte sich nach zwei Siegen und einer Niederlage in seiner Gewichtsklasse eindrucksvoll die Bronzemedaille. Lias Gramkow hatte in seiner Gewichtsklasse dagegen etwas Pech. Nach einem souveränen Auftaktsieg musste er sich mit einer Yuko-Wertung gegen sich dem späteren Sieger geschlagen geben. Auch in der Trostrunde lieferte er einen guten Kampf, unterlag jedoch nach Kampfrichterentscheid und schied damit aus.

In der U12 gingen mit Cecilia Spandolf und Frieda Brandt zwei PSV-Talente an den Start. Frieda Brandt musste sich diesmal zweimal geschlagen geben und schied damit aus dem Turnier aus. Cecilia Spandolf bewies dagegen einmal mehr eine Menge Kampfgeist und Comeback-Qualitäten. Zunächst setzte sie sich in einer engen Begegnung knapp mit Yuko durch. Im zweiten Kampf lag sie zunächst zurück, warf ihre Gegnerin aber 20 Sekunden vor Schluss mit Ippon. Der Lohn für die beiden Siege war die Goldmedaille.
Am Nachmittag schickte der PSV Schwerin dann mit Nia Geithner und Leo Kathe noch zwei U15-Talente auf die Matte. Leider war das Turnier für Nia Geithner nach zwei Niederlagen und einem Sieg in ihrem Vorrundenpool vorzeitig zu Ende. Schade: Eine Unachtsamkeit im ersten Kampf kostete sie am Ende die Chance auf eine Medaille. Für Leo Kathe lief es dagegen hervorragend. Er gewann seine beiden Vorrundenkämpfe und setzte sich anschließend auch im Halbfinale durch. Im letzten Kampf des gesamten Turniertages machte er seinen Erfolg perfekt und sicherte sich Gold.