In einem mitreißenden Duell in der Krebsfördener Halle zeigten die PSV Schwerin Tigers ihre ganze Stärke und besiegten die WSV Neustrelitz mit eindrucksvollen 85 Punkten. Die lokale Mannschaft brillierte mit 8 verwandelten Dreipunktwürfen und erreichte einen maximalen Punkteabstand von 24. Ein klarer Sieg, der die Dominanz der Schweriner eindrucksvoll unter Beweis stellte!
Im ersten Viertel legten die PSV Schwerin Tigers mit einem starken 23-14 vor, angeführt von Jean-Paul Kreis, der 7 Punkte erzielte. Ein beeindruckender Lauf von 9-2 setzte die Besucher unter Druck. Im zweiten Viertel bauten die Schweriner ihren Vorsprung mit einem weiteren 21-16 aus, sodass es zur Halbzeit 44-30 stand. Johann Grunert von WSV Neustrelitz zeigte Kampfgeist und erzielte 8 Punkte.
Das dritte Viertel war hart umkämpft, mit einem knappen 14-16, wodurch der Punktestand auf 58-46 schrumpfte. Grunert blieb der Schlüsselspieler für die Gäste.
Im letzten Abschnitt zeigten die PSV Schwerin Tigers ihre Dominanz mit einem fulminanten 27-15, was zu einem klaren Endstand von 85-61 führte. Jean-Paul Kreis brillierte erneut und steuerte 9 Punkte bei. Die lokale Mannschaft feierte einen verdienten Sieg, während die Besucher nicht aufgeben haben.
Die Zahlen sprechen für sich. 20 Startplätze pro Lage. Mehr gibt es nicht.
Wer vom 05. bis 07. Juni 2026 bei den Deutschen Meisterschaften im Schwimmerischen Mehrkampf in Düsseldorf an den Start gehen will, musste sich zuvor durch eines der härtesten Qualifikationsverfahren im deutschen Nachwuchsschwimmen kämpfen. Erstmals wurden die Zeiten über 100 und 200 Meter einer Lage addiert. Nur die jeweils 20 besten Schwimmer Deutschlands erhielten das Ticket für die Meisterschaften.
Für viele Vereine ist es bereits ein großer Erfolg, überhaupt einen Athleten in dieses erlesene Feld zu bringen. Zwei Qualifikationen in einem Jahrgang? Außergewöhnlich. Drei Qualifikationen? In derselben Altersklasse? Das ist bundesweit eine absolute Seltenheit. Genau das ist dem PSV Schwerin gelungen.
Mit Max Lübeck über Schmetterling, Mark Anton Stobbe über Rücken und Lasse Keller über Brust stellt der PSV Schwerin gleich drei Teilnehmer im männlichen Jahrgang 2015 – und damit mehr als jeder andere Verein Deutschlands. Bemerkenswert ist dabei nicht nur die Anzahl der Qualifikationen, sondern auch ihre Breite. Die drei Jungen haben sich in drei unterschiedlichen Schwimmlagen gegen die nationale Konkurrenz durchgesetzt. Das spricht nicht für die Stärke eines einzelnen Talents, sondern für die Qualität einer gesamten Trainingsgruppe. In Düsseldorf wartet nun eine besondere Herausforderung. Der Schwimmerische Mehrkampf ist kein Wettbewerb für Spezialisten. Neben den 100- und 200-Meter-Strecken sowie dem Beinschwimmen in der jeweiligen Qualifikationslage stehen auch Delphinkicks in Bauch- und Rückenlage, 400 Meter Freistil und 200 Meter Lagen auf dem Programm. Gefragt sind Technik, Vielseitigkeit, Ausdauer und Nervenstärke – Eigenschaften, die den Schwimmerischen Mehrkampf seit Jahren zu einer der anspruchsvollsten Nachwuchsmeisterschaften Deutschlands machen.
Für Max, Anton und Lasse geht es nun darum, sich mit den besten Schwimmern ihres Jahrgangs zu messen. Unabhängig von den Platzierungen haben die drei bereits etwas erreicht, das nur wenigen Nachwuchssportlern gelingt: Sie gehören in ihren Lagen zu den besten 20 Schwimmern Deutschlands.
Und gemeinsam haben sie etwas geschafft, das selbst für erfolgreiche Vereine außergewöhnlich ist: Drei Qualifikationen. Ein Jahrgang. Ein Verein.
In einem beeindruckenden Spiel in der Krebsfördener Halle zeigten die PSV Schwerin Tigers ihre Dominanz und besiegten die WSV Neustrelitz mit einem überwältigenden Ergebnis von 83 zu 34. Mit einer unglaublichen Punktedifferenz von 51 Punkten und sechs verwandelten Dreipunktwürfen bewiesen die Tigers ihre offensive Stärke.
Währenddessen konnte WSV Neustrelitz nur einen einzigen Dreipunktwurf erzielen. Ein klarer Sieg, der die Fans in Ekstase versetzte! Die erste Periode begann mit einer starken Vorstellung der PSV Schwerin Tigers, die mit einem beeindruckenden 7-0-Lauf den Grundstein für ihren Sieg legten. Jean-Paul Kreis war der herausragende Spieler mit 9 Punkten. Die Besucher von WSV Neustrelitz konnten nur 8 Punkte erzielen und lagen schnell zurück.
Im zweiten Viertel setzten die Tigers ihren Siegeszug fort und dominierten mit einem 27-8-Run, was zu einem Halbzeitstand von 46-16 führte. Simon Köpnick zeigte seine Klasse und steuerte 8 Punkte bei.
Die dritte Periode war ein weiteres Meisterwerk der lokalen Mannschaft, die mit einem 13-0-Lauf den Abstand auf 65-19 vergrößerte.
Im letzten Abschnitt ließ die PSV Schwerin Tigers nicht nach und sicherte sich mit einem Endstand von 83-34 den wohlverdienten Sieg, während WSV Neustrelitz versuchte, in den letzten Minuten zu punkten.
Bericht: Thomas Lübeck
Vom 25.04.-26.04.2026 fanden in Hamburg die diesjährigen Norddeutschen Meisterschaften im Schwimmerischen Mehrkampf der Jahrgänge 2014 und 2015 statt.
Mit sechs Aktiven am Start zeigte sich das Team des PSV stark aufgestellt: fünf Schwimmerinnen und Schwimmer aus dem Jahrgang 2015 sowie ein Athlet aus dem Jahrgang 2014. Gerade dieser 2015er Jahrgang sticht hervor, fünf Qualifizierte aus einem Jahrgang. Für einen Wettkampf, der nur den Top 60 über 200 Meter Lagen offensteht, und das in einem riesigen Einzugsgebiet mit Mecklenburg-Vorpommern, Brandenburg, Schleswig-Holstein, Berlin, Sachsen-Anhalt, Hamburg, Bremen und Niedersachsen. Wer hier startet, gehört bereits zur erweiterten Spitze, der PSV Schwerin war mittendrin und prägend vertreten.
Im Wasser folgte eine geschlossene Mannschaftsleistung mit fünf Top-10-Platzierungen und starken Einzelergebnissen. Allen voran Max Lübeck, der sich den Vizemeistertitel im Schmetterling sicherte. Zusätzlich setzte er ein nationales Ausrufezeichen: Über 100 Meter Schmetterling schwamm er die zweitschnellste Zeit seines Jahrgangs in ganz Deutschland in diesem Jahr, ein Ergebnis auf absoluter Spitzenniveau. Paula Dankert überzeugte mit Platz 6 in Rücken,Oskar Badermann (2014) behauptete sich im älteren Jahrgang mit Platz 8 in Kraul, Lasse Keller erreichte Platz 9 in Brust, und Milla Rietschel kämpfte sich trotz einer Disqualifikation beeindruckend zurück auf Platz 10 in Rücken.
Der Mehrkampf selbst erwies sich als extrem anspruchsvoll, überwacht von einem teils gnadenlosen Kampfgericht: Viele Athletinnen und Athleten hatten mit kleinen technischen Fehlern und daraus resultierenden Disqualifikationen zu kämpfen. Die enorme körperliche und psychische Belastung über zwei Tage führte dazu, dass zahlreiche Starter nach Rückschlägen am ersten Tag am zweiten Wettkampftag gar nicht mehr antraten.
Umso mehr sticht Mark Anton Stobbe hervor. Nach zwei Disqualifikationen am ersten Tag war er deutlich zurückgeworfen. Dennoch stellte Mark Anton sich am zweiten Tag erneut dem Wettkampf und zeigte damit weit mehr als nur sportliche Leistung. Er zeigte, was Fairplay und Teamgeist bedeutet und verkörpert damit an diesem Wochenende den olympischen Gedanken. Gerade in einem Feld, in dem viele nach Rückschlägen ausgestiegen sind, unterstreicht sein Verhalten seinen Wert als Landeskaderathlet und Vorbild innerhalb des Teams und verdient höchsten Respekt.
Der Schwimmerische Mehrkampf verlangt alles: sieben Disziplinen, darunter Delfinbeine in Bauch- und Rückenlage, 200 Meter Lagen, 400 Meter Freistil sowie die Strecken der gewählten Hauptlage. Technik, Vielseitigkeit und mentale Stabilität entscheiden über Erfolg oder Ausscheiden. Und genau diese Vielseitigkeit zeigte der PSV Schwerin eindrucksvoll.
Apropos Landeskader: Auch Lasse Keller setzte ein starkes Ausrufezeichen. Mit der 11. schnellsten Zeit in ganz Deutschland in diesem Jahr über 200 Meter Brust erfüllt er jetzt ebenfalls die bundeseinheitliche Landeskadernorm. Damit gehört er nun gemeinsam mit Max Lübeck und Mark Anton Stobbe zum Landeskader des Schwimmverbandes Mecklenburg-Vorpommern. Der PSV Schwerin stellt damit in der kommenden Saison drei Kaderathleten im Jahrgang 2015 und unterstreicht seine kontinuierliche Nachwuchsarbeit auf höchstem Niveau.
Unterm Strich bleibt ein Wochenende mit klarer Botschaft:Ein Jahrgang 2015, der in der Breite überzeugt und national sichtbar ist.Ein Team, das trotz Rückschlägen liefert.Und Athleten, die sportlich wie menschlich Maßstäbe setzen.
Fünf aus Jahrgang 2015, ein Jahrgang 2014, fünf Top-10-Platzierungen, deutsche Spitzenzeiten und echte Vorbilder im Umgang mit Herausforderungen.
Ihr könnt stolz auf Euch sein, Wir sind es!
Von Hagen Bischoff / 28. April 2026
Nachdem der Judo-Nachwuchs des PSV Schwerin in großer Zahl sein Können beim Frühlingspokal in Schwerin unter Beweis stellte, ging es direkt eine Woche später erneut auf die Matten. Der JV Brüel hatte zu den offenen Kreisjugendspielen und zum Gerhard-Freitag-Gedenkturnier geladen. Dabei gingen die Schweriner in der U9 und U11 auf Medaillenjagd.
So überzeugten Razan Jaheen und Theodor Trockels in der U11 in ihren jeweiligen Gewichtsklassen mit schönen Siegen und belohnten sich mit der Goldmedaille. Lana Sweid musste sich nur Razan geschlagen geben und erkämpfte Silber. Friedrich Tamm holte in seiner stark besetzten Gewichtsklasse in der U9 ebenfalls eine Silbermedaille. Er hatte nur im Finale das Nachsehen. Johannes Andrich und Leo Gehrke komplettierten das gute Abschneiden in der U11 mit Bronzemedaillen. Qusay Hamouda wurde in der U9 in seiner Gewichtsklasse ebenfalls Dritter.
Einziger Wermutstropfen an diesem Tag: In der U9 bei den jüngsten Sportlerinnen und Sportlern waren die Listen teilweise so voll, dass es für einige Schweriner trotz guter Auftritte mit mehreren Siegen nicht zu Medaillen reichte. Eine etwas bessere Gewichtsaufteilung der Kämpferinnen und Kämpfer wäre hier, gerade in dieser Altersklasse, wünschenswert gewesen. Am Ende gab es in der U11 für den vierten Platz in der Mannschaftswertung immerhin noch einen großen Pokal.
Ausblick: Turniere in Boizenburg und Oststeinbek
Der junge PSV-Nachwuchs legt nun eine kleine Wettkampfpause ein. Weiter geht es für die U9 und U11 dann Anfang Juni in Boizenburg und kurz darauf in Oststeinbek, ehe Ende Juni mit den Landesjugendspielen in Neubrandenburg für die U11er ein Höhepunkt im Wettkampfkalender wartet.
Düsseldorf, Duisburg, Schwerin und Rostock – die Judoka des PSV Schwerin waren zuletzt an gleich vier Orten im Einsatz und stellten ihr Können unter Beweis. Zahlreiche Medaillen gab es am Ende beim Frühlingspokal des 1. Schweriner JC und beim Ostsee-Cup des JKC Rostock.
Mit Loki Klafs und Johannes Güdokeit in Duisburg sowie Luiza Alex in Düsseldorf waren drei PSV-Talente zunächst bei U16-Sichtungsturnieren des Deutschen Judobundes gefragt. Ins Medaillenrennen konnten die drei nicht eingreifen, kehrten zumindest aber mit einigen Siegen im Gepäck zurück.
Zeitgleich füllten etwas mehr als 200 Judoka die Sporthalle der Lankower Grundschule beim traditionellen Frühlingspokal. Darunter auch viele junge Talente des PSV Schwerin, die fleißig Edelmetall sammelten.
So landeten in der U9 Friedrich Tamm, Hamza Jaheen und Levin Bischoff ganz oben auf dem Treppchen. Jakub Holzmann und Analiza Alex mussten sich je nur einmal geschlagen geben und holten Silber. Die übrigen U9er freuten sich über Bronzemedaillen. Anschließend war die U11 auf den zwei Matten gefragt. Hier gab es in teilweise anspruchsvollen Gewichtsklassen zwar keine Goldmedaille, dennoch einige hart erkämpfte Bronzemedaillen und durch Razan Jaheen auch einmal Silber.
Am nächsten Tag ging es für die älteren PSV-Sportler der U15 und U18 dann beim Ostsee-Cup auf die Matten. Auch dort gab es durch Viktoriya Pshenichna, Johannes Güdokeit und Lasse Wetzmüller drei Pokale für Rang eins. Drei zweite sowie zwei dritte Plätze rundeten das gute Abschneiden ab.
Ergebnisse des PSV beim Frühlingspokal
1. Platz: F. Tamm (-26,8 kg), H. Jaheen (-30,0 kg), L. Bischoff (-30,8 kg, alle U9).
2. Platz: A. Alex (U9, -26,3 kg), J. Holzmann (U9, -24,4 kg), Ti. Trockels (U11, -24 kg), R. Jaheen (U11, +44 kg).
3. Platz: J. Acktun (-20,9 kg), M. Jaheen (-23,1 kg), S. Hamouda (-26,3 kg), L. Gustke (-26,2 kg), M. Schimanski (-30,0 kg), Q. Hamouda (-36,9 kg, alle U9), M. Kathe (-33 kg), N. Friedrich (-40 kg), C. Tamm (-40 kg), L. Sweid (+44 kg), J. Andrich (-31 kg), L. Bischoff (-31 kg), Th. Trockels (-43 kg), L. Gehrke (+46 kg, alle U11).
Ergebnisse des PSV beim Ostsee-Cup
1. Platz: V. Pshenichna (U18, -44 kg), J. Güdokeit (U15, -50 kg), L. Wetzmüller (U18, -66 kg).
2. Platz: L. Alex (U15, -48 kg), A. Scheidegger (U18, -60 kg), K. Malenke (U18, -73 kg).
3. Platz: N. Geithner (U15, -48 kg), K. Kriebel (U18, -73 kg).
am 11.04.2026 der jährliche Arbeitseinsatz der Abteilung Kraftsport statt. Wir bedanken uns bei allen teilnehmenden Mitgliedern.
Anbei einige Fotos von Alex.