In einem packenden Duell in der Sporthalle FHÖVPR setzten sich die PSV Schwerin Tigers mit 90 zu 65 gegen die Güstrow Lizards durch. Die Gäste dominierten das Spiel mit einer beeindruckenden Trefferquote von 9 Dreipunktwürfen, während die Lizards nur 2 verwandelten. Trotz mehrmaliger Gleichstände und spannender Führungswechsel bewiesen die Tigers ihre Überlegenheit und erreichten einen maximalen Vorsprung von 25 Punkten!
Im ersten Viertel starteten die PSV Schwerin Tigers stark, angeführt von Jean-Paul Kreis, der 12 Punkte erzielte. Die Güstrow Lizards hielten mit Leon Sieber, der 6 Punkte beisteuerte, dagegen. Der erste Abschnitt endete mit 11-17.Im zweiten Viertel zeigten die Lizards einen beeindruckenden Lauf von 10-2 und übernahmen kurzzeitig die Führung. Doch die Tigers konterten, und der Abschnitt endete 18-19, was die Gäste mit 29-36 in Führung brachte. Die zweite Halbzeit begann mit einem furiosen Auftritt der Schwerin Tigers, die im dritten Viertel einen 14-Punkte-Lauf hinlegten und das Viertel 16-32 gewannen. Im letzten Abschnitt ließen die Tigers nichts anbrennen. Simon Köpnick steuerte 11 Punkte bei, während die Lizards durch Andre Hühnerjäger 7 Punkte erzielten. Das Spiel endete mit einem klaren 65-90 für die PSV Schwerin Tigers!

Die erste Etappe in der diesjährigen Meisterschaftsserie ist geschafft. Die Judoka des PSV Schwerin haben sich bei den Landeseinzelmeisterschaften in der U15, U18 und U21 in Greifswald mit den besten Sportlerinnen und Sportlern aus Mecklenburg-Vorpommern gemessen, dabei zahlreiche Medaillen abgeräumt und viele Tickets für die anstehenden nordostdeutschen Meisterschaften gebucht.
Am Ende sprang in allen Altersklassen allerdings nur ein Titel heraus. „Einige Leistungen hätten höher ausfallen können. Aber fast alle haben sich für Nordostdeutschen qualifiziert. Das ist dann ok“, resümierte PSV-Abteilungsleiter Michel Keßler nach dem Turnier.
Für das einzige Gold an diesem Tag sorgte U15-Talent Luiza Alex, die ihre vier Kämpfe im Limit bis 44 Kilogramm, alle souverän gewann. Loki Klafs (U15 -66 kg), Johannes Güdokeit (U15, -50 kg) und Karl Konrad Scheel (U18, -66 kg) kämpften sich ebenfalls bis ins Finale vor, hatten da aber dann das Nachsehen. Nina Lietz (U18, 70 kg) gewann ebenfalls einen Vize-Titel.
Nia Geithner (U15, -44 kg), Leo Kathe (U15, -50 kg), Kiwi Malenke (U18, -66 kg), Karl-August Kriebel (U18, -73 kg) und Luis Conell (U18, -90 kg) sicherten sich in ihren Gewichtsklassen zudem Bronzemedaillen. Lorenz Peiser (U15, -40 kg) und Lasse Wetzmüller (U18, -60 kg) landeten auf Rang fünf, was zumindest noch ein Ticket für die NODEM bedeutete.
Pechvogel: Arjen Scheidegger (U18, -66 kg) kämpfte sich mit zwei schnellen Siegen bis ins Halbfinale vor und hatte dort nach einem intensiven und ausgeglichenen Kampf gegen seinen Gegner aus Neubrandenburg im Golden-Score das Nachsehen. Anschließend ging für den Schweriner auch der Kampf um Platz drei verloren. Im Kampf um Platz fünf (Quali zur NODEM) ging es dann gegen Vereinskamerad Lasse Wetzmüller, der sich dann durchsetzte.
In zwei Wochen geht es für die Schweriner dann bei den nordostdeutschen Meisterschaften zumindest für die U18 und U21 gegen die besten Judoka aus Berlin und Brandenburg. Mit einem Platz unter den ersten Drei würden sie sich dann eine Fahrt zu den deutschen Einzelmeisterschaften nach Leipzig (U18) und Potsdam (U21) sichern. Für die U15 dagegen geht es nicht weiter. Eine Medaille bei den Gruppenmeisterschaften haben aber auch dort so einige Schweriner im Visier.
Die U15 aus Schwerin (PSV und 1. SJC) hatte nach ihrem Auftritt in Greifswald gut lachen.

Beim Schwimmwettkampf „Tag der Delfine“ am 17.01.2026 in Wittenberge, waren die Trainingsgruppen TGL 3 und TGL 4 des PSV Schwerin mit insgesamt 21 Schwimmerinnen und Schwimmern vertreten. Über 78 Starts hinweg präsentierte sich der Nachwuchs in beeindruckender Form und sammelte nicht nur wertvolle Wettkampferfahrung, sondern auch eine beachtliche Medaillenbilanz: 17 Gold-, 12 Silber- und 8 Bronzemedaillen, ergänzt durch neun vierte Plätze. Besonders hervorzuheben sind dabei 58 persönliche Bestzeiten, die den hohen Trainingsfleiß und die starke Entwicklung der Kinder eindrucksvoll unterstreichen.

Für viele der jüngsten Aktiven der Jahrgänge 2018 und 2019 war es teilweise der erste Wettkampf überhaupt – eine Herausforderung, die sie mit großer Begeisterung und bemerkenswerter Bravour meisterten. Ein besonderes Ausrufezeichen setzte die erst 2019 geborene Tilda Emilie Kraft, die sich gleich fünf Goldmedaillen sichern konnte und damit eindrucksvoll auf sich aufmerksam machte.
Doch auch die älteren Kinder der Jahrgänge 2014 bis 2017 überzeugten mit sehr starken Leistungen. Trotz der kurzen Trainingsphase nach der Weihnachtspause zeigten sie große Wettkampfreife, hohe Konzentration und einen sichtbaren Leistungssprung in nahezu allen Starts. Die enorme Hitze in der Schwimmhalle verlangte allen Beteiligten einiges ab, tat der sehr guten Stimmung jedoch keinen Abbruch.
Für zusätzliche Motivation sorgten die vom Gastgeber organisierten Prämienläufe, die bei den Kindern großen Anklang fanden und für spürbare Wettkampfatmosphäre sorgten. Unterstützt wurden die jungen Schwimmerinnen und Schwimmer zudem von zahlreichen mitgereisten Eltern, die ihre Kinder am Beckenrand lautstark anfeuerten und für eine großartige Kulisse sorgten.
Ein echtes Highlight bildete zum Abschluss die Staffel über 8 × 25 Meter Freistil, die der PSV Schwerin bravourös für sich entscheiden konnte. Hier wurde am Beckenrand mitgefiebert, angefeuert und gejubelt – ein Moment, der den Teamgeist und die Begeisterung für den Schwimmsport eindrucksvoll widerspiegelte.
Insgesamt war der „Tag der Delfine“ ein rundum gelungener Wettkampf und ein starker, motivierender Start in das Schwimmjahr 2026 für die Nachwuchsschwimmerinnen und -schwimmer des PSV Schwerin.
Bericht: Nadine Lauckner
Hallo, liebe Mitgliederinnen und Mitglieder unseres DJB FANCLUB, wir laden euch herzlich zu unserem ersten FANCLUB Treffen im Rahmen der Deutschen Einzelmeisterschaften der F/M U21 in Potsdam ein. Der Veranstalter Deutscher Judo-Bunde.V. sowie der Ausrichter UJCK Potsdam unterstützen uns bei der Organisation und Durchführung dieses Treffen
Von Hagen Bischoff / 12. Januar 2026
Es gibt so Dinge, die hat ein Verein einfach nicht in der eigenen Hand. Das Wetter zum Beispiel. Aufgrund von Schnee und Glätte, die das vergangene Wochenende in Norddeutschland bestimmten, musste der PSV Schwerin für seinen mittlerweile 8. Hermann-Cup kurzfristig so manche Absage entgegen nehmen. Eine Anreise war für einige Vereine einfach nicht möglich.

Als kurz vor dem Start des zweitägigen Kaderturniers auch noch die Technik streikte, schien das Desaster für die Gastgeber perfekt. Dank der unfassbar schnellen Hilfe des Fördervereins Judo im Norden in Form von Kim Tepelmann und Fabian Hahl wurde kurzerhand das Wettkampfsystem geändert, alle Sportlerinnen und Sportler umgetragen und mit einer halben Stunde Verzögerung das Turnier dann eröffnet. Am Ende kamen an beiden Tagen über 550 Sportlerinnen und Sportler aus etwas mehr als 50 Vereinen in den Genuss eines hochklassigen ersten Höhepunkts im neuen Wettkampfjahr.

Gekämpft wurde auch in diesem Jahr auf fünf Matten in der Schweriner Palmberg-Arena. Und auch wenn sich das Teilnehmerfeld vor allem in der U15 stark dezimiert hatte, boten die anwesenden Judoka sehenswerte Techniken im Kampf um die begehrten Medaillen. Während an Tag eins neben der U15 noch die U18 sowie die Erwachsenen auf die Matten gingen, waren an Tag zwei die Kämpferinnen und Kämpfer der U9, U11 und U13 gefragt. Auch hier präsentierten sich zahlreiche Judoka in starker Form und zeigten schöne Würfe und den nötigen Ehrgeiz.
Die Gastgeber des PSV Schwerin bejubelten am Ende drei Goldmedaillen. So waren an diesem Wochenende Levin Bischoff (U9, -30,0 kg), Luiza Alex (U15, -44 kg) und Jonas Kasper (U18, -73 kg) nicht zu schlagen. Erfreulich: Auch wenn es nicht zu weiteren Goldmedaillen reichte, so erkämpften sich die PSV-Talente zumindest die meisten Silbermedaillen aller Vereine. 13 Mal jubelten die Schweriner über den 2. Platz. Dazu gab es für den PSV noch 12 Bronzemedaillen.

Auch an dieser Stelle gilt den zahlreichen Helferinnen und Helfern ein großer Dank, ohne die ein Turnier dieser Größenordnung nicht möglich gewesen wäre.
Für die Schweriner Judoka der U15, U18 sowie der U21 geht die intensive Vorbereitung für die anstehenden Landesmeisterschaften am 31. Januar in Greifswald weiter. Dort wollen sich so viele wie möglich für die nordostdeutschen Meisterschaften Mitte Februar – ebenfalls in Greifswald – qualifizieren.
Alle Ergebnisse des Hermann-Cups gibt es hier.
Von Hagen Bischoff / 14. Dezember 2025
Während in den vergangenen Jahren der jüngste Nachwuchs des PSV Schwerin zum Ende des Jahres sein eigenes kleines Nikolaus- und Adventsturnier in der kleineren Judohalle austrug, ging es in diesem Jahr mal wieder in die größere Mehrzweckhalle. Das war auch nötig, sammelten doch über 40 kleine Kämpferinnen und Kämpfer, darunter auch 12 Judoka des 1. Schweriner JC, beim Adventsturnier 2025 des PSV Schwerin ihre ersten und zweiten Wettkampferfahrungen beim Adventsturnier. Auf zwei Matten stellten sich die Nachwuchsjudoka mit viel Mut, viel Ehrgeiz, aber auch einer großen Portion Freude ihren Gegnerinnen und Gegnern. Eltern, Großeltern, Verwandte und Bekannte bekamen dabei teilweise schon richtig schöne Würfe zu sehen. Neben Medaillen sahnten die kleinen Talente auch einen großen Schoko-Weihnachtsmann ab und verließen am Ende glücklich und zufrieden die Halle. Lebkuchen-Legenden gegen Schneemann-Schmetterer
Nach dem Adventsturnier sorgten die erfahrenen Kämpferinnen und Kämpfer der U9 und U11 des PSV Schwerin bei einem Mannschaftskampf für ordentlich Stimmung. Angeführt von den „Aushilfstrainern“ Mirko und Alex setzten sich am Ende die Lebkuchen-Legenden denkbar knapp mit 3:2 gegen die Schneemann-Schmetterer durch.
Damit nicht genug durften sich die Sportlerinnen und Sportler der U9 nach ihrem ersten vollen Wettkampfjahr noch über eine kleine Auszeichnung freuen. So erkämpften sich Theodor Trockels und Charlotte Tamm in der Kategorie Kämpfer/Kämpferin des Jahres einen dritten Platz. Zweite Plätze gingen an Tilda Trockels und Levin Bischoff. Rang eins sicherten sich Nela Friedrich bei den Mädchen und Johannes Andrich bei den Jungs.
Vielen Dank an alle Eltern für das reichhaltige Büfett und für die tatkräftige Mithilfe beim Turnier. Ohne euch wäre der reibungslose Ablauf nicht möglich gewesen. Ein Dank geht auch an dieser Stelle nochmal an den 1. Schweriner Judoclub für das Stellen der Anzeigetafeln.
weitere Fotos finden Sie hier auf der Abteilungshomepage
Von Hagen Bischoff / 7. Dezember 2025
Beim traditionell letzten Judoturnier des Jahres in Mecklenburg-Vorpommern präsentierten sich die Judoka des PSV Schwerin in hervorragender Form. Rund 700 Teilnehmerinnen und Teilnehmer folgten der Einladung des KSV Grimmen zum bereits 29. Weihnachtspokalturnier – und auch die Schweriner Athletinnen und Athleten nutzten die Chance. Mit 16 Podestplatzierungen, darunter vier Turniersiegen, präsentierten sie sich dabei äußerst erfolgreich.

Während der Weihnachtspokal für die jüngsten Talente der U9 den Abschluss ihres ersten vollen Wettkampfjahres markierte – und für viele gleichzeitig den bevorstehenden Wechsel in die U11 bedeutete – diente das Turnier für die Judoka der U15, U18 und U21 als wichtige Standortbestimmung vor der Meisterschaftsserie Ende Januar.
Für Nina Lietz (U18), Viktoriya Pshenichna (U18) sowie Luiza Alex (U15) scheinen die Landesmeisterschaften im nächsten Jahr gar nicht früh genug kommen zu können. Sie waren in Grimmen nicht zu schlagen. Das Quartett der Goldmedaillen komplettierte Nela Friedrich (U9).
Till Grünthal (U9), Levin Bischoff (U9), Nia Geithner (U13) und Jonas Kasper (U18) kämpften sich teilweise eindrucksvoll ins Finale vor, mussten sich dort dann aber geschlagen geben. Romy Bruhn (U9) und Theodor Trockels (U9) erkämpften sich mit beherzten Auftritten ebenfalls Silber.
Tilda Trockels (U9), Johannes Andrich (U9), Paulina Kiehn (U9), Junis Schreiber (U15), Kiwi Malenke (U18) und Emma Lackmann (Frauen) komplettierten das gute Abschneiden der PSV-Judoka mit ihren Bronzemedaillen.
Ein Dank geht an dieser Stelle auch an den KSV Grimmen, der erneut für ein durchweg gut organisiertes Turnier sorgte und auch bei kurzfristig auftretenden Problemen ein offenes Ohr und eine schnelle Lösung parat hatte.

Für die älteren Sportlerinnen und Sportler des Vereins geht es jetzt in eine kurze Wettkampf- und Verschnaufpause, ehe mit dem eigenen Hermann-Cup am 10. und 11. Januar 2026 der letzte Härtetest vor den Landesmeisterschaften ansteht.
Der jüngste Nachwuchs ist dagegen teilweise noch einmal am kommenden Wochenende beim internen Adventsturnier gefragt, ehe auch dort der Blick auf den Hermann-Cup gerichtet wird.
