
In einem beeindruckenden Spiel in der Krebsfördener Halle zeigten die PSV Schwerin Tigers ihre Dominanz und besiegten die WSV Neustrelitz mit einem überwältigenden Ergebnis von 83 zu 34. Mit einer unglaublichen Punktedifferenz von 51 Punkten und sechs verwandelten Dreipunktwürfen bewiesen die Tigers ihre offensive Stärke.
Währenddessen konnte WSV Neustrelitz nur einen einzigen Dreipunktwurf erzielen. Ein klarer Sieg, der die Fans in Ekstase versetzte! Die erste Periode begann mit einer starken Vorstellung der PSV Schwerin Tigers, die mit einem beeindruckenden 7-0-Lauf den Grundstein für ihren Sieg legten. Jean-Paul Kreis war der herausragende Spieler mit 9 Punkten. Die Besucher von WSV Neustrelitz konnten nur 8 Punkte erzielen und lagen schnell zurück.
Im zweiten Viertel setzten die Tigers ihren Siegeszug fort und dominierten mit einem 27-8-Run, was zu einem Halbzeitstand von 46-16 führte. Simon Köpnick zeigte seine Klasse und steuerte 8 Punkte bei.
Die dritte Periode war ein weiteres Meisterwerk der lokalen Mannschaft, die mit einem 13-0-Lauf den Abstand auf 65-19 vergrößerte.
Im letzten Abschnitt ließ die PSV Schwerin Tigers nicht nach und sicherte sich mit einem Endstand von 83-34 den wohlverdienten Sieg, während WSV Neustrelitz versuchte, in den letzten Minuten zu punkten.
Bericht: Thomas Lübeck
Vom 25.04.-26.04.2026 fanden in Hamburg die diesjährigen Norddeutschen Meisterschaften im Schwimmerischen Mehrkampf der Jahrgänge 2014 und 2015 statt.
Mit sechs Aktiven am Start zeigte sich das Team des PSV stark aufgestellt: fünf Schwimmerinnen und Schwimmer aus dem Jahrgang 2015 sowie ein Athlet aus dem Jahrgang 2014. Gerade dieser 2015er Jahrgang sticht hervor, fünf Qualifizierte aus einem Jahrgang. Für einen Wettkampf, der nur den Top 60 über 200 Meter Lagen offensteht, und das in einem riesigen Einzugsgebiet mit Mecklenburg-Vorpommern, Brandenburg, Schleswig-Holstein, Berlin, Sachsen-Anhalt, Hamburg, Bremen und Niedersachsen. Wer hier startet, gehört bereits zur erweiterten Spitze, der PSV Schwerin war mittendrin und prägend vertreten.
Im Wasser folgte eine geschlossene Mannschaftsleistung mit fünf Top-10-Platzierungen und starken Einzelergebnissen. Allen voran Max Lübeck, der sich den Vizemeistertitel im Schmetterling sicherte. Zusätzlich setzte er ein nationales Ausrufezeichen: Über 100 Meter Schmetterling schwamm er die zweitschnellste Zeit seines Jahrgangs in ganz Deutschland in diesem Jahr, ein Ergebnis auf absoluter Spitzenniveau. Paula Dankert überzeugte mit Platz 6 in Rücken,
Oskar Badermann (2014) behauptete sich im älteren Jahrgang mit Platz 8 in Kraul, Lasse Keller erreichte Platz 9 in Brust, und Milla Rietschel kämpfte sich trotz einer Disqualifikation beeindruckend zurück auf Platz 10 in Rücken.
Der Mehrkampf selbst erwies sich als extrem anspruchsvoll, überwacht von einem teils gnadenlosen Kampfgericht: Viele Athletinnen und Athleten hatten mit kleinen technischen Fehlern und daraus resultierenden Disqualifikationen zu kämpfen. Die enorme körperliche und psychische Belastung über zwei Tage führte dazu, dass zahlreiche Starter nach Rückschlägen am ersten Tag am zweiten Wettkampftag gar nicht mehr antraten.
Umso mehr sticht Mark Anton Stobbe hervor. Nach zwei Disqualifikationen am ersten Tag war er deutlich zurückgeworfen. Dennoch stellte Mark Anton sich am zweiten Tag erneut dem Wettkampf und zeigte damit weit mehr als nur sportliche Leistung. Er zeigte, was Fairplay und Teamgeist bedeutet und verkörpert damit an diesem Wochenende den olympischen Gedanken. Gerade in einem Feld, in dem viele nach Rückschlägen ausgestiegen sind, unterstreicht sein Verhalten seinen Wert als Landeskaderathlet und Vorbild innerhalb des Teams und verdient höchsten Respekt.
Der Schwimmerische Mehrkampf verlangt alles: sieben Disziplinen, darunter Delfinbeine in Bauch- und Rückenlage, 200 Meter Lagen, 400 Meter Freistil sowie die Strecken der gewählten Hauptlage. Technik, Vielseitigkeit und mentale Stabilität entscheiden über Erfolg oder Ausscheiden. Und genau diese Vielseitigkeit zeigte der PSV Schwerin eindrucksvoll.
Apropos Landeskader: Auch Lasse Keller setzte ein starkes Ausrufezeichen. Mit der 11. schnellsten Zeit in ganz Deutschland in diesem Jahr über 200 Meter Brust erfüllt er jetzt ebenfalls die bundeseinheitliche Landeskadernorm. Damit gehört er nun gemeinsam mit Max Lübeck und Mark Anton Stobbe zum Landeskader des Schwimmverbandes Mecklenburg-Vorpommern. Der PSV Schwerin stellt damit in der kommenden Saison drei Kaderathleten im Jahrgang 2015 und unterstreicht seine kontinuierliche Nachwuchsarbeit auf höchstem Niveau.
Unterm Strich bleibt ein Wochenende mit klarer Botschaft:
Ein Jahrgang 2015, der in der Breite überzeugt und national sichtbar ist.
Ein Team, das trotz Rückschlägen liefert.
Und Athleten, die sportlich wie menschlich Maßstäbe setzen.
Fünf aus Jahrgang 2015, ein Jahrgang 2014, fünf Top-10-Platzierungen, deutsche Spitzenzeiten und echte Vorbilder im Umgang mit Herausforderungen.
Ihr könnt stolz auf Euch sein, Wir sind es!



Von Hagen Bischoff / 28. April 2026
Nachdem der Judo-Nachwuchs des PSV Schwerin in großer Zahl sein Können beim Frühlingspokal in Schwerin unter Beweis stellte, ging es direkt eine Woche später erneut auf die Matten. Der JV Brüel hatte zu den offenen Kreisjugendspielen und zum Gerhard-Freitag-Gedenkturnier geladen. Dabei gingen die Schweriner in der U9 und U11 auf Medaillenjagd.
So überzeugten Razan Jaheen und Theodor Trockels in der U11 in ihren jeweiligen Gewichtsklassen mit schönen Siegen und belohnten sich mit der Goldmedaille. Lana Sweid musste sich nur Razan geschlagen geben und erkämpfte Silber. Friedrich Tamm holte in seiner stark besetzten Gewichtsklasse in der U9 ebenfalls eine Silbermedaille. Er hatte nur im Finale das Nachsehen. Johannes Andrich und Leo Gehrke komplettierten das gute Abschneiden in der U11 mit Bronzemedaillen. Qusay Hamouda wurde in der U9 in seiner Gewichtsklasse ebenfalls Dritter.
Einziger Wermutstropfen an diesem Tag: In der U9 bei den jüngsten Sportlerinnen und Sportlern waren die Listen teilweise so voll, dass es für einige Schweriner trotz guter Auftritte mit mehreren Siegen nicht zu Medaillen reichte. Eine etwas bessere Gewichtsaufteilung der Kämpferinnen und Kämpfer wäre hier, gerade in dieser Altersklasse, wünschenswert gewesen. Am Ende gab es in der U11 für den vierten Platz in der Mannschaftswertung immerhin noch einen großen Pokal.
Ausblick: Turniere in Boizenburg und Oststeinbek
Der junge PSV-Nachwuchs legt nun eine kleine Wettkampfpause ein. Weiter geht es für die U9 und U11 dann Anfang Juni in Boizenburg und kurz darauf in Oststeinbek, ehe Ende Juni mit den Landesjugendspielen in Neubrandenburg für die U11er ein Höhepunkt im Wettkampfkalender wartet.

Düsseldorf, Duisburg, Schwerin und Rostock – die Judoka des PSV Schwerin waren zuletzt an gleich vier Orten im Einsatz und stellten ihr Können unter Beweis. Zahlreiche Medaillen gab es am Ende beim Frühlingspokal des 1. Schweriner JC und beim Ostsee-Cup des JKC Rostock.
Mit Loki Klafs und Johannes Güdokeit in Duisburg sowie Luiza Alex in Düsseldorf waren drei PSV-Talente zunächst bei U16-Sichtungsturnieren des Deutschen Judobundes gefragt. Ins Medaillenrennen konnten die drei nicht eingreifen, kehrten zumindest aber mit einigen Siegen im Gepäck zurück.
Zeitgleich füllten etwas mehr als 200 Judoka die Sporthalle der Lankower Grundschule beim traditionellen Frühlingspokal. Darunter auch viele junge Talente des PSV Schwerin, die fleißig Edelmetall sammelten.
So landeten in der U9 Friedrich Tamm, Hamza Jaheen und Levin Bischoff ganz oben auf dem Treppchen. Jakub Holzmann und Analiza Alex mussten sich je nur einmal geschlagen geben und holten Silber. Die übrigen U9er freuten sich über Bronzemedaillen. Anschließend war die U11 auf den zwei Matten gefragt. Hier gab es in teilweise anspruchsvollen Gewichtsklassen zwar keine Goldmedaille, dennoch einige hart erkämpfte Bronzemedaillen und durch Razan Jaheen auch einmal Silber.
Am nächsten Tag ging es für die älteren PSV-Sportler der U15 und U18 dann beim Ostsee-Cup auf die Matten. Auch dort gab es durch Viktoriya Pshenichna, Johannes Güdokeit und Lasse Wetzmüller drei Pokale für Rang eins. Drei zweite sowie zwei dritte Plätze rundeten das gute Abschneiden ab.
Ergebnisse des PSV beim Frühlingspokal
1. Platz: F. Tamm (-26,8 kg), H. Jaheen (-30,0 kg), L. Bischoff (-30,8 kg, alle U9).
2. Platz: A. Alex (U9, -26,3 kg), J. Holzmann (U9, -24,4 kg), Ti. Trockels (U11, -24 kg), R. Jaheen (U11, +44 kg).
3. Platz: J. Acktun (-20,9 kg), M. Jaheen (-23,1 kg), S. Hamouda (-26,3 kg), L. Gustke (-26,2 kg), M. Schimanski (-30,0 kg), Q. Hamouda (-36,9 kg, alle U9), M. Kathe (-33 kg), N. Friedrich (-40 kg), C. Tamm (-40 kg), L. Sweid (+44 kg), J. Andrich (-31 kg), L. Bischoff (-31 kg), Th. Trockels (-43 kg), L. Gehrke (+46 kg, alle U11).
Ergebnisse des PSV beim Ostsee-Cup
1. Platz: V. Pshenichna (U18, -44 kg), J. Güdokeit (U15, -50 kg), L. Wetzmüller (U18, -66 kg).
2. Platz: L. Alex (U15, -48 kg), A. Scheidegger (U18, -60 kg), K. Malenke (U18, -73 kg).
3. Platz: N. Geithner (U15, -48 kg), K. Kriebel (U18, -73 kg).




am 11.04.2026 der jährliche Arbeitseinsatz der Abteilung Kraftsport statt. Wir bedanken uns bei allen teilnehmenden Mitgliedern.
Anbei einige Fotos von Alex.











Von Hagen Bischoff / 6. April 2026
Mit tiefer Bestürzung und großem Respekt nimmt der PSV Schwerin Abschied von Harry Oberschmidt, der unseren Verein, unsere Abteilung und den Judosport in Mecklenburg-Vorpommern über Jahrzehnte hinweg geprägt hat. Harry war über Jahrzehnte ein fester Bestandteil unseres Trainerteams. Mit Leidenschaft, Geduld und großem Engagement begleitete er zahlreiche junge Judoka auf ihrem sportlichen Weg. Dabei waren Harry Werte wie Fairness, Disziplin und gegenseitiger Respekt stets genauso wichtig, wie die grundlegende Judoausbildung seiner Schützlinge.
Als Präsident des Judoverbandes Mecklenburg-Vorpommern leitete Harry Oberschmidt jahrelang die Geschicke aller Judoka unseres Bundeslandes. Auch nachdem er vor mehr als zehn Jahren seine Tätigkeit als Vereinstrainer beendet hatte, blieb Harry als JVMV-Präsident dem Judosport mit ganzer Kraft verbunden.
Sein unermüdlicher Einsatz trug zur Entwicklung und Stärkung des Judosports in unserem Bundesland bei. Für seine herausragenden Verdienste wurde er zum Ehrenpräsidenten des JVMV ernannt. Vom Deutschen Judobund wurde er zudem mit der Ehrenmitgliedschaft gewürdigt. Bereits Jahre zuvor, im Oktober 2011, wurde ihm vom DJB der 6. Dan verliehen.
Für viele war Harry weit mehr als nur ein Trainer oder Funktionär: Er war ein verlässlicher Ratgeber und Wegbegleiter. Einer, der stets mit offenen Ohren und großem Herzen zur Seite stand.
Unser aufrichtiges Mitgefühl gilt seiner Familie und allen Angehörigen.

von Nicole Ochmann
Am Sonntag den 22.03. stand für uns ein ganz besonderer Trainingstag auf dem Programm. Mit Alexander aus Hamburg durften wir einen erfahrenen Badminton Trainer begrüßen, der gemeinsam mit uns an wichtigen Grundlagen, gezielten Bewegungsabläufen und vielen technischen Details gearbeitet hat. Neben einem umfangreichen theoretischen Teil konnten wir das Gelernte direkt in zahlreichen praktischen Übungen ausprobieren und Schritt für Schritt festigen. Besonders hilfreich war dabei das gezielte Korrigieren durch Alexander. So wurde vielen von uns bewusst, welche Bewegungsmuster und Schlägerhaltung entscheidend sind, um das eigene Spiel weiter zu verbessern.
Es war ein intensiver, lehrreicher und zugleich sehr interessanter Workshop. Vielen Dank an Alexander für seine Geduld und seinen Einsatz an diesem langen Trainingstag.
Jetzt liegt es an uns, das gelernte weiter anzuwenden und kontinuierlich zu festigen.





